Disziplin vs. Meine Freiheit?

Bei vielen von uns ist das Wort Disziplin nicht gerade mit positiven Gefühlen belegt. Irgendwie kommen da Erinnerungen an die Schule hoch, der Spaßfaktor auf Null und das Gefühl von nur Leistungen bringen, egal um welchen Preis.
So haben es doch die meisten erlebt.
Für mich hatte sich damit eine Gefühl von emotionaler Härte verknüpft und vor allem eine Einschränkung meiner Freiheit 😳 . Das geht ja mal gar nicht 😂

Doch ist Disziplin wirklich negativ? Also in echt jetzt, so ganz objektiv?

Ich habe ein paar Menschen beobachtet und von ihnen Interviews angesehen, die sehr diszipliniert an Ihren Zielen dran geblieben sind. Alle diese Menschdn haben sie auch erreicht. Mein erster Gedanke war oft „ das ist ja schön und gut, aber der Preis von Kampf, emotionaler Härte und Einschränkung ist mir zu hoch“.
Schon witzig, der Trigger mit dem Einschränken der Freiheit sitzt echt tief 😂.
Als ich weiter darüber nachgedacht habe, stellte ich fest, dass diese Art von Disziplin bei mir negativ belegt war.
Durch ein diszipliniertes Dran bleiben an etwas, was ins Nichts geführt hat (mein abgeschlossenes Jurastudium) und mich damit nur Lebenszeit gekostet hat. Dieses negative Gefühl ist allerdings nur entstanden, weil ich da an etwas dran geblieben bin, ganz diszipliniert, was nicht MEIN Ziel war. (Also am Anfang war es schon mein Ziel, später dann nicht mehr. Dann habe ich es nur fertig gemacht, weil man es eben fertig macht 😂). Mein tiefstes Inneres wollte das nicht. Die negative Verknüpfung kam also durch die Verbindung mit einem für mich eher negativem Ziel.

Was wäre das für ein Gefühl am MEINEM Ziel dran zu bleiben? Wie wäre es wenn ich einfach meine Regeln befolge?
Die Menschen, die diszipliniert und eisern an ihren Zielen dran bleiben, machen das mit so großem Ehrgeiz, weil es ihre ganz eigenen Ziele sind, die sie ganz tief herbeisehnen. Sie wissen, was am Ende raus kommen wird. Und vor allem, sie haben es sich selbst auferlegt, welche Regeln sie dafür befolgen wollen.

Meine Schlussfolgerung:

Wenn ich also ein Ziel habe, für das ich richtig brenne (also nicht im wörtlichen Sinn 😳), wird die Disziplin immer Spaß machen. Ich habe dadurch immer Erfolge, bis ich am Ziel bin. So beschränkt die Disziplin meine Freiheit nicht, sondern stärkt sie. In dieser Konstellation macht es Freude und gibt Kraft, diszipliniert zu sein. Ich habe so die Erfolge die ich haben will, genauso wie du deine Erfolge hast, die du haben willst. Einfach durch dran bleiben und immer weiter machen.

Es ist schön, sich so selbst zu zeigen, wie wichtig das eigene Wohlbefinden ist und wie wichtig es ist, für die eigenen Ziele den Arsch hoch zu bekommen 😃.

Disziplin macht echt Spaß, vor allem, wenn das Ziel ein Gigantisches ist und du wirst es so auf jeden Fall erreichen.

Eigentlich simpel 😃.

Deine Anja Bauer

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