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Disziplin vs. Meine Freiheit?

Bei vielen von uns ist das Wort Disziplin nicht gerade mit positiven Gefühlen belegt. Irgendwie kommen da Erinnerungen an die Schule hoch, der Spaßfaktor auf Null und das Gefühl von nur Leistungen bringen, egal um welchen Preis.
So haben es doch die meisten erlebt.
Für mich hatte sich damit eine Gefühl von emotionaler Härte verknüpft und vor allem eine Einschränkung meiner Freiheit 😳 . Das geht ja mal gar nicht 😂

Doch ist Disziplin wirklich negativ? Also in echt jetzt, so ganz objektiv?

Ich habe ein paar Menschen beobachtet und von ihnen Interviews angesehen, die sehr diszipliniert an Ihren Zielen dran geblieben sind. Alle diese Menschdn haben sie auch erreicht. Mein erster Gedanke war oft „ das ist ja schön und gut, aber der Preis von Kampf, emotionaler Härte und Einschränkung ist mir zu hoch“.
Schon witzig, der Trigger mit dem Einschränken der Freiheit sitzt echt tief 😂.
Als ich weiter darüber nachgedacht habe, stellte ich fest, dass diese Art von Disziplin bei mir negativ belegt war.
Durch ein diszipliniertes Dran bleiben an etwas, was ins Nichts geführt hat (mein abgeschlossenes Jurastudium) und mich damit nur Lebenszeit gekostet hat. Dieses negative Gefühl ist allerdings nur entstanden, weil ich da an etwas dran geblieben bin, ganz diszipliniert, was nicht MEIN Ziel war. (Also am Anfang war es schon mein Ziel, später dann nicht mehr. Dann habe ich es nur fertig gemacht, weil man es eben fertig macht 😂). Mein tiefstes Inneres wollte das nicht. Die negative Verknüpfung kam also durch die Verbindung mit einem für mich eher negativem Ziel.

Was wäre das für ein Gefühl am MEINEM Ziel dran zu bleiben? Wie wäre es wenn ich einfach meine Regeln befolge?
Die Menschen, die diszipliniert und eisern an ihren Zielen dran bleiben, machen das mit so großem Ehrgeiz, weil es ihre ganz eigenen Ziele sind, die sie ganz tief herbeisehnen. Sie wissen, was am Ende raus kommen wird. Und vor allem, sie haben es sich selbst auferlegt, welche Regeln sie dafür befolgen wollen.

Meine Schlussfolgerung:

Wenn ich also ein Ziel habe, für das ich richtig brenne (also nicht im wörtlichen Sinn 😳), wird die Disziplin immer Spaß machen. Ich habe dadurch immer Erfolge, bis ich am Ziel bin. So beschränkt die Disziplin meine Freiheit nicht, sondern stärkt sie. In dieser Konstellation macht es Freude und gibt Kraft, diszipliniert zu sein. Ich habe so die Erfolge die ich haben will, genauso wie du deine Erfolge hast, die du haben willst. Einfach durch dran bleiben und immer weiter machen.

Es ist schön, sich so selbst zu zeigen, wie wichtig das eigene Wohlbefinden ist und wie wichtig es ist, für die eigenen Ziele den Arsch hoch zu bekommen 😃.

Disziplin macht echt Spaß, vor allem, wenn das Ziel ein Gigantisches ist und du wirst es so auf jeden Fall erreichen.

Eigentlich simpel 😃.

Deine Anja Bauer

Welches Morgenritual gibt dir Kraft?

Hast du ein Morgenritual, das dir Kraft und Energie gibt?
Es gibt so viele Möglichkeiten den Tag zu beginnen. Toll ist es, einen Start zu wählen, wo du dich nicht quälen musst aufzustehen. Ein Ritual zu haben, was dir Ruhe und Kraft gibt, einfach Energie für den Tag.
Manche duschen dafür direkt nach dem Aufstehen eiskalt. Das macht wach und einen klaren Kopf, habe ich gehört. Ich gestehe, meine Variante wäre das nicht, dazu bin ich zu sehr Warmduscher 😃.

Ich persönlich mag es lieber warm und deshalb ist mein Morgenritual ein Agnihotra-Feuer. Das reinigt meinen Geist und gibt mir Energie und zusätzlich tu ich damit auch noch meiner Umwelt gut. Das gleiche mache ich auch, um den Tag harmonisch zu beenden. Manchmal meditiere ich danach noch kurz.
Manche Menschen bekommen ihren Energieboost durch eine Meditation, manche gehen Joggen oder andere machen verschiedene Atemtechniken.

All diese Rituale haben eines gemeinsam. Sie fokussieren die Energie auf einen harmonischen Start in den Tag, wo du wirklich in deiner Mitte bist.
Ich bin dadurch deutlich resistenter gegenüber den Herausforderungen des Tages und kann klarer Denken und habe mehr innere Ruhe.

Es ist gut, das wirklich täglich zu machen, eben ein echtes Ritual, wo man nicht immer neu darüber nachdenken muss, sondern es einfach automatisch macht. Schließlich willst du dir ja gut tun ☀.
Welches Ritual hast du dir für dich ausgesucht? Schreibe es gern in die Kommentare als Inspiration für alle, die noch auf der Suche nach ihrem persönlichen Ritual sind.

Falls du noch kein Ritual hast: Was wäre, wenn du dich heute für eines entscheidest und es einfach mal eine Zeit von 14 Tagen ausprobierst? Wenn es sich gut anfühlt, einfach weiter machen. Wenn es nicht das Wahre ist, probier ein Neues aus. Gönn es dir.

Ich wünsche dir einen fantastischen Start in jeden einzelnen Tag.

Deine Anja Bauer

So wird auch ein Montag zu einem guten Tag

Viele haben einen totalen Horror vor dem Montag. Da gehts mit der Arbeit wieder los, oh Gott alles geht wieder von vorn los, das Wochenende ist so weit weg…
Was kann man also tun, damit sich der Montag nicht schlimm anfühlt, ja vielleicht sogar gut?

Also mein erster genialer Tip, arbeite einfach das Wochenende durch, dann sind einfach alle Tage gleich und der Kontrast zum Wochenende fehlt. 😂
Auch wenn viele jetzt denken, haha wie lustig und die Augen rollen, so ist das gar nicht so abwegig. Bei mir gibt es dieses „arbeiten“ von Montag bis Freitag und dann Wochenende nicht oder nur höchst selten. Denn wenn ich zum Beispiel am Samstag inspiriert bin was zu erschaffen, dann tu ich das. Dafür mache ich dann vielleicht einen Tag in der Woche nichts, nicht viel oder einfach was anderes je nach Inspiration. Also „Montag“ ist dann relativ, einfach eine Bezugsgröße im Kalender.

Wenn man sich das vielleicht nicht so aussuchen kann, ist eine Möglichkeit ein Perspektivenwechsel. „Wie geil es ist Montag“, ein neuer Tag an dem du wieder etwas erschaffen, verändern und für dich Entscheidungen treffen kannst. Ein Tag an dem du das Ruder rum reißen kann, wenn du das möchtest.
Wenn du Montags von deinem Wecker geweckt wirst und denkst…“ och nöööö, nicht schon wieder. Ich will einfach liegen bleiben“ dann überlege bitte wie oft das so ist und wenn es sich so ziemlich jeden Montag, oder jeden Tag, so anfühlt…vielleicht darfst du dann darüber nachdenken, welche Tätigkeit dich mehr erfüllt, so dass du gern dafür aufstehst, zumindest meistens.
Also deine „Arbeit“ darf dir schon Spaß machen. Das macht sie, wenn es deinem Naturell und deinen Bedürfnissen und Persönlichkeitsanteilen entspricht. Und Arbeit ist toll, da kannst du erschaffen, kreativ sein, dich verwirklichen…

Noch eine Möglichkeit ist, überlege dir vielleicht am Sonntag, was du am Montag schönes machen kannst, auf was du dich freuen kannst.
Vielleicht am Nachmittag mit einem tollen Menschen einen Kaffee trinken. Oder mal Montags ins Kino? Ein Spaziergang durch den Wald?…
Überlege dir auch, was du denn an dem Montag befürchtest, was da sein wird, was sich so schlecht anfühlt. Woher weißt du das es so sein wird? Könnte es diesen Montag auch hammergenial werden? Kannst du etwas tun, damit es sich besser anfühlt? Vielleicht schaffst du es ja dir auch in deinem Kopf eine schönere Version von dem Tag vorzustellen.

Und am allerschönsten finde ich eine tolle Morgen-Routine. Die kannst du dir gestalten wie sie sich gut anfühlt. Mit kuscheln mit dem Partner und/oder Kindern oder Freund/in, Meditation, ein bißchen auf deinem Lieblingsinstrument spielen, gemütlich frühstücken, eine Runde joggen…was auch immer sich gut anfühlt. Viele solcher Routinen sind es wert auch vielleicht etwas eher aufzuwachen, weil du daraus so viel Energie ziehen kannst. Eine Routine kann auch sein sich jeden Morgen 30 Minuten gut zu tun mit etwas was dir Freude macht.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen großartigen Montag.

Deine Anja Bauer

Wut erlauben? Na klar!

Weisst du, sehr viele Menschen sind deprimiert und traurig, aus welchen Gründen auch immer. Sie sind enttäuscht, weil das Leben oder Teilbereichen davon irgendwie nicht so laufen, wie sie es sich wünschen. Als Kinder haben sie manchmal auch so gefühlt, oft nur sehr kurz. Direkt danach sind sie wütend geworden und haben geschrien, ihren Unmut und ihrer Wut und Enttäuschung Ausdruck verliehen. Gern auch mit auf den Boden schmeißen und mit den Füßen aufstampfen, wir alle kennen solche Ausbrüche von Kindern 🙂

Als der Wutanfall durch war, was meist nur kurz gedauert hat, waren dann alle Wogen geglättet und die Stimmung hat sich wieder aufgehellt. Es wurde weiter gespielt und auch sehr schnell wieder gelacht. Die Welt war wieder in Ordnung.

Leider bekommen die Kinder dann Dinge zu hören wie, seih ruhig, reiß dich zusammen ( wie auch immer das gehen soll das man was zusammen reißt 🤪), mach nicht so ein Radau…

Doch wenn wir ganz ehrlich sind, würden wir uns doch manchmal am liebsten daneben legen und rumschreien, weil uns irgendwas auf die Nerven geht.

Das wäre ziemlich witzig so im Einkaufszentrum oder so 😃.

Nur durch die erzieherischen Maßnahmen wurde doch den meisten von uns vermittelt, die Wut unter Kontrolle zu halten, sich still zu verhalten, auch wenn es in uns kocht. Die meisten erlauben sich also keine Wut mehr und haben manchmal sogar Angst davor Wut zu empfinden, sich nicht unter Kontrolle zu haben.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sich dann die Aggression nach Innen richtet, weil sie nicht nach Außen kann. Das macht krank und kann auch zu Depressionen führen, weil man sich nicht ausdrücken kann.
Um aus einem depressiven Gefühl und Traurigkeit heraus zu kommen, darf jeder, zumindest mal kurz, durch die Wut durchgehen. Dann entsteht wieder Energie um in Aktion treten zu können.
Ein Beispiel: jemand ist traurig, weil er das Gefühl hat, dass immer die anderen bevorzugt werden, dass niemand ihn beachtet. Seine Gedanken sind: Niemand beachtet mich, ich bin so traurig und allein…“. Dadurch wird er immer trauriger und zieht sich zurück.

Wenn er sich in diesem Zustand erlaubt, in das Gefühl zu gehen von „ Ich hab die Nase voll davon, dass keiner mich bemerkt. Es kotzt mich an, dass immer die anderen bevorzugt werden. Es macht mich so wütend, das mich keiner beachtet.“ ist der Schritt zu „ ich werde denen jetzt zeigen wer ich bin und was ich kann“ sehr kurz. Er wird schon durch die kurze Wut die Körperhaltung in eine geradere verändern und in eine Energie von Handeln kommen und sich behaupten und für sich einstehen können.

Jetzt ist Kraft da nach Außen zu gehen und vor allem kann sich jetzt die Stimmung wieder heben.

Es geht beim die Wut zulassen nicht darum cholerisch rum zu schreien oder gegenüber anderen handgreiflich zu werden. Das hilft keinem weiter.

Was hilft ist, für sich die Sätze zu formulieren wie „ es macht mich so wütend das….“ und dann kurz in das Gefühl zu gehen direkt gefolgt von „ich weiß dass ich es jetzt schaffe…“.

Das gibt Power und hellt die Stimmung wieder auf.

Deine Anja Bauer

Machst du dich klein, damit andere größer sein können?

So wirst du die Angst vorm Erfolg los

Manchmal kommen Menschen zu mir, die auf der Schwelle zur nächsten Erfolgsstufe stehen und irgendwie Hemmungen haben den Schritt zu gehen. Ich meine Erfolg im weitesten Sinne, die eigene Entfaltung, das Erreichen der eigenen Ziele und Träume. Die Gründe warum das so ist sind sehr vielfältig. Wirklich weit verbreitet ist die anerzogene Zurückhaltung. Dieses „rücke dich nicht immer so in den Vordergrund“, „Halte dich zurück“, „mache es wie die anderen auch“, „man redet nicht über die eigenen Erfolge und das Können“….
Es wird das Gefühl vermittelt das auf der einen Seite Zurückhaltung erwartet und geschätzt wird und auf der anderen Seite, dass Menschen, die erfolgreich sind und das auch zeigen, nicht gemocht werden. Bei Frauen ist das sogar oft noch tiefer verankert, nicht größer zu sein als der Partner, damit die Partnerschaft hält 😳.

Das setzt natürlich eine nicht so gigantische Kette in Gang. Dadurch wird Angst vor dem Erfolg vermittelt, das Gefühl, dann nicht mehr dazu zu gehören und nicht geliebt zu werden.
Ja nicht aus der Reihe tanzen und schön im Gleichmarsch mit der Masse 😳?

Macht das die Menschen glücklich? Neeeee.
Kommt man so zum Leben seiner Träume? Neeee.
Kann man so seine Potenziale leben? Neeee
Sind das erfüllende Partnerschaften? Niemals

Also horch mal in dich rein, falls du in manchen Bereichen noch nicht das erreicht hast, was du möchtest, ob so ein Muster auch in dir ist. Hast du Angst davor dich abzuheben und erfolgreich zu sein, weil du dann das Gefühl hast größer zu sein als andere? Dich abhebst?

Wenn dem so sein sollte, wen nimmst du dir denn dafür als Maßstab um zu schauen ob du zu groß wirst? Mit wem vergleichst du dich?

Tendenziell vergleichen sich die Menschen dann eher mit denen, die den Erfolg noch nicht so erreicht haben. Sie möchten denen nicht das Gefühl geben es nicht geschafft zu haben, sondern eine Solidarität vermitteln, dass sie dort nicht allein sind. (Dabei gibt es schon mal zu bedenken…haben sie denn überhaupt das Ziel auf ein neues Level zu kommen so wie du?)

Wie ist nun das Gefühl, wenn du dir zum Beispiel mal die ganz Großen, mega Erfolgreichen, super Glücklichen, Tiefenentspannten, Abenteurer oder wen auch immer zum Vergleichen nimmst? Einfach den, der bei deinem Wunschgebiet alles erreicht hat was geht…
Hast du dann noch Angst zu groß zu werden, dich abzuheben?
Wenn du dir so jemanden nimmst als Vergleich, wie groß kannst du dann werden, bis du dich zumindest auf der gleichen Ebene fühlst? Wie groß ist dann deine Lust dich zu entfalten und nach vorn zu gehen?

Auch in diesem Bereich ist es also eine Frage der Perspektive. Du willst eigentlich wachsen und traust dich nicht weil du dann „größer“ wirst? Größer als wer? Wen nimmst du zum Vergleich? Die Menschen die auf dem Level sind wo du nicht mehr sein willst oder die, die dort sind wo du hin willst? Im Bezug auf die erste Gruppe wirst du dich fühlen, als ob du größer wirst als sie. Doch im Bezug auf die zweite Gruppe kannst du wachsen und dich entfalten in all deiner Kraft und inneren Schönheit und jede Stufe der Entwicklung nehmen und dich dabei richtig gut fühlen.

Wofür entscheidest du dich?

Viel Freude beim Wachsen und Entfalten.
Deine Anja Bauer

Das ist mein Weg, schlechte Angewohnheiten wirklich los zu werden

Jeder von uns hat irgendwelche Angewohnheiten, die man vielleicht nicht so schön findet und gerne los werden will. Manche schleppt man ewig mit sich rum und ist der Meinung, man wäre vielleicht zu schwach oder zu wenig willensstark um es zu schaffen, von dieser Angewohnheit los zu kommen. Ich meine sowas wie zu viel essen, rauchen, immer bis zur absoluten Erschöpfung arbeiten oder auch sich immer zuerst um die anderen zu kümmern. Diese Liste kann man endlos fortsetzen.

Doch wie kommt man nun davon weg? Schließlich hatte ich mir z.B. schon so oft vorgenommen weniger zu essen. Ich hab es mir auch immer visualisiert, wie ich mich leicht fühle und schlank bin. Das hat dann auch kurz geklappt und dann bin ich wieder in die alten Gewohnheiten gefallen. Wieso nur?

Nun ja ich hatte einfach viel zu viele Vorteile davon 😜

Zum Beispiel: Durch das zu viel Essen wurde ich so herrlich träge und müde. Ja das ist kein Vorteil wenn ich ehrlich bin. Doch durch die Trägheit bekam ich ein Gefühl von Gemütlichkeit. Durch die entstehende Müdigkeit und das echte voll sein, hab ich mich hingesetzt und mir Schlaf gegönnt. Das war dann natürlich ein gutes Gefühl von Erholung und „jetzt kann ich grad nicht mehr weiter machen“ (heißt ich muss es auch nicht 😃)
Es ist wichtig bei den schlechten Angewohnheiten wirklich mal reinzufühlen, was diese Gewohnheit genau für ein Gefühl auslöst, was es für einen indirekten Vorteil hat.
Wenn man das rausgefunden hat, ist es leicht, eine andere Möglichkeit zu finden, um diesen Vorteil zu erreichen. Im Falle des zu viel Essens mache ich mir nun lieber eine Kerze an oder sorge anders für mehr Gemütlichkeit und gönne mir auch so ein kleines Schläfchen, wenn ich müde bin.

Bei Menschen die rauchen, ist es oft der Vorteil der Pause von der Arbeit, die Möglichkeit sich eine Auszeit zu nehmen, mal für sich sein zu können oder auch eine Pause in sozialer Gesellschaft zu haben. Das Rauchen an sich ist für sie nicht der Vorteil. Die Sucht entsteht auf der psychologischen Ebene. Also stellt sich allein die Frage, wie kann sich jemand, der mit dem Rauchen aufhören möchte, diese Art von Pausen auch ohne Rauchen genehmigen.

Viel Spaß beim in sich rein horchen und Vorteile finden und dann endlich die schlechten Gewohnheiten los werden.

Deine Anja Bauer

Auszeiten sind wichtig für deinen Erfolg

Warum ist es wichtig sich Auszeiten zu nehmen?

Früher hatte ich die Philosophie, umso mehr ich schuffte, umso schneller komme ich ans Ziel. Auszeit nehmen? Niemals, schließlich bin ich doch strebsam und zielgerichtet. Von nichts kommt nichts…😳
Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, ich reagiere nur noch auf die Einflüsse von Außen und dass es mir kaum noch möglich ist, die Laufrichtung anzupassen. Ich renne einfach so lange, bis ich doch hoffentlich dann irgendwann das Ziel erreicht habe. Ich hatte das Gefühl, für ne Auszeit hab ich keine Zeit, das kann ich machen wenn ich alle Aufgaben erledigt und mein Ziel erreicht habe.

Doch mit der Art das eigene Ziel zu erreichen verhält es sich wie mit dem Zug fahren. Die Richtung, also die Schienen hab ich mir vorgegeben. Nun nehme ich Fahrt auf Richtung Ziel. Ich bin fokussiert und bleibe dran, werde also immer schneller mit der Fahrt. Dann stelle ich fest, irgendwie geht es nur noch bergauf, es geht schwer, ich brauch Energie. Ich sehe die Weiche, an der ich meine Richtung ändern könnte auf eine Strecke, wo es vielleicht viel leichter zum Ziel geht. Doch ich bin wie ein Hochgeschwindigkeitszug so in Fahrt, dass ich weder die Zeit habe über die andere Strecke nachzudenken, noch könnte ich die Weiche umstellen, weil ich viel zu schnell bin.

Deshalb ist es wichtig Auszeiten zu nehmen. Mal ein verlängertes Wochenende woanders sein. Das gibt mir die Zeit zu reflektieren, mir alle Möglichkeiten anzusehen, neue Wege zu sehen und vielleicht Weichen neu zu stellen. Diese Auszeiten sind wirklich Gold wert, oft im wahrsten Sinne des Wortes. Mir kommen bei solchen Auszeiten oft geniale Ideen, vor allem auch mit meinem Freund zusammen.

Also Auszeiten sind nicht ausschließlich zum Urlaub machen gut, zum chillen oder E… schaukeln 😂😂 , sondern auch wirklich produktiv 😃

Wann nimmst du dir deine nächste Auszeit oder wie lang ist die letzte her?

Deine
Anja Bauer

Oh Gott…was neues ausprobieren? Juhuu, wann gehts los?

Wie lang ist es her, dass du voller Neugier etwas ausprobiert hast, was du noch nie gemacht hast?
Früher habe ich jahrelang immer das gleiche getan. Jeder Tag war irgendwie gleich, selbst die Urlaube waren irgendwie alle gleich, auch wenn sich der Ort geändert hat.
Das hat mich gelangweilt und ziemlich frustriert. Ich hatte auch das Gefühl ich hab ja auch keine Energie mehr für was anderes und vor allem keine Zeit.
Die Lebensfreude tendierte Richtung Null.

Dann habe ich angefangen immer wieder was kleines zu verändern. Ich habe mich mehr und mehr mit Dingen befasst, die eigentlich schon immer mein Wunsch waren. Ich habe mich mit Persönlichkeitsveränderung sehr intensiv beschäftigt und selbst vollzogen. Wie du vielleicht aus den letzten Posts weißt, habe ich dann angefangen zu töpfern, weil ich das einfach schon immer probieren wollte. Es macht mega Spaß.

Dann habe ich letzten Sommer das erste mal in der Innenstadt einen Straßenmusiker Hangdrum spielen hören und der Klang hat mich echt in den Bann gezogen. Für mich ist das reine Meditation. Wenn ich das höre ist der Gedankenstrom gestoppt. Dann hab ich überhaupt erstmal rausgefunden wie das Instrument heißt. Seit dem ist es mir immer wieder begegnet. Ich dachte mir, ich würde das gern mal probieren zu spielen.

Dann habe ich jemanden in meiner Stadt gefunden, der Unterricht gibt und seit dem nehme ich immer wieder Stunden und es macht Riesenspaß und ich muss oft lachen, weil die Koordination der rechten mit der linken Hand bis jetzt noch nicht so funktioniert. Manchmal fühle ich mich da etwas grobmotorisch und bin nur am lachen über meine Ungelenkigkeit. Ich fühle mich dann wie ein Kind, das die Welt entdeckt und bei jeder Technik neugierig ist, wie ich das nachmachen kann. Und ich bekomme es immer besser hin. Ein tolles Gefühl.

Das Ausprobieren neuer Tätigkeiten schenkt mir unglaublich viel Energie, von der ich früher nicht geglaubt hätte dass ich sie habe. Ich habe dadurch wieder ganz viel Lebensfreude und kann dir auch nur sehr ans Herz legen…mach öfter mal was ganz Neues. Witzigerweise finden sich die Zeitfenster dafür doch immer.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Deine
Anja Bauer

…n‘ Scheiß muss ich! So komme ich aus dem „ Ich muss das erledigen“ -Modus raus

Vielleicht kennst du das auch: Ab und zu gibt es Phasen in meinem Leben, wo es irre viel zu tun gibt. Da ist der Haushalt zu schmeißen (…eigentlich ne witzige Formulierung wenn ich das mal wörtlich nehme 😂), für meine Tochter da sein, Businesstermine für das Coaching, nebenbei Töpfersachen produzieren für den Ostermarkt in Altenburg, das Auto bräuchte auch mal ne Innenreinigung… da komme ich manchmal in das Gefühl nur noch ToDo‘s abzuarbeiten, immer nur erledigen zu müssen.

Aber nen Scheiß muss ich. Alle diese Aspekte sind meine Entscheidungen. Wenn du jetzt denkst „scheiße, ich hab mich dafür entschieden?“…die gute Nachricht, du kannst dich jetzt neu entscheiden😀. Ich entscheide mich auch jeden Tag wieder neu dafür und mir steht es immer frei mich auch dagegen zu entscheiden.

Also es ist mein Wunsch die Menschen durch meine Coachings zu unterstützen glücklich zu sein und den Mut zu haben ihren Traumweg zu gehen, sich selbst zu lieben und den Wünschen zu folgen. Dafür setze ich mich sehr gern ein und bin aktiv um noch mehr Menschen zu erreichen und so die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Es ist mein Wunsch meine Töpfersachen auf dem Ostermarkt zu präsentieren und dafür produziere ich sehr gern.

Ich hab mich entschieden meine Wohnung selbst zu putzen und keine Putzfee zu holen. Also putze ich es, weil es meine Entscheidung ist.

So sind alle Lebensbereiche meine Entscheidung wie sie sind und ich kann mich jederzeit umentscheiden.

Mich bringt diese Feststellung zu einem freieren Gefühl. Ich muss die Dinge nicht mehr tun. Ich bestimme ob ich weiter aktiv bin oder einen anderen Weg einschlage. Und hin zu meinem Ziel mache ich das gern, weil das Ziel ein geiles ist.

ICH MACHE MICH NICHT ZUM SKLAVEN MEINER EIGENEN ENTSCHEIDUNG sondern freue mich auf mein Ziel.

Es macht einen mega Unterschied wie ich mich fühle beim „erledigen“ wenn ich mir vor Augen führe, dass ich mich dafür entschieden habe. Möchte ich mich jetzt auch dafür entscheiden? Jaaaaaa verdammt nochmal. Also los 😀

Wir entscheiden uns für alles im Leben selbst!

Wofür entscheidest du dich?

Deine Anja Bauer