Tipps

Stehst du zu deiner inneren Wahrheit?

Immer wieder fällt mir auf, dass sich sehr viele Menschen von ihrer Umwelt derart beeinflussen lassen. sie nehmen deren Meinung oder Ansichten an, obwohl sie das im Inneren nicht fühlen. Wenn ich dann Menschen beobachte und zuhöre, wundere ich mich manchmal, weil nach dem Gesagten eine andere Handlung hätte kommen müssen.

Ein kleines Beispiel: Mir sagte jemand, das er das Schulsystem völlig überflüssig findet, dass es keinen Sinn macht, dass es die Kinder nicht weiter bringt und nur extrem stresst. Kurze Zeit später ist das Schuljahr zu Ende und derjenige präsentiert mir stolz das Zeugnis des Kindes voller guter und sehr guter Noten.
Oder auch ein Schimpfen auf das schlimme Geldsystem und dass das ja das ganze Elend bringt. Doch dann ist es ihnen doch wichtig ne ordentliche Summe auf dem Konto zu haben.

Oft geschieht das aus dem Wunsch heraus dazu zu gehören, Teil einer bestimmten Gemeinschaft zu sein.
Wenn du solche Dualitäten oder auch diese Art Doppelmoral (oder wie man das auch immer bezeichnen mag) bei dir selbst feststellen solltest, lass dir eines gesagt sein: Es ist ok, wenn für dich wichtig ist, dass dein Kind gute Noten hat und in dem System funktioniert. Es ist vollkommen in Ordnung, dass es dir wichtig ist, dass ein gewissen Sümmchen auf dem Konto ist…

Es geht nicht darum, das eine Meinung richtig ist und eine falsch. Es geht nicht um Bewertung.
Doch tu vor allem dir selbst und auch deinen Mitmenschen den Gefallen und stehe zu deinen Wünschen und Bedürfnissen. Stehe zu deiner Wahrheit. Es gibt nur wenig was schlimmer ist, als sich selbst und andere zu belügen über das was du wirklich denkst. Du musst nicht in eine Schublade passen. Du musst nicht die Lebensansichten deiner Mitmenschen teilen. Gute Freunde können auch anderen Lebensphilosophien akzeptieren. Schlimm ist nur für dich und für deine Lieben, wenn deine Taten deinen Worten widersprechen.

Einzig, wenn du das Gefühl hättest, dass deine Bedürfnisse nach z.B. mehr Geld „verwerflich“ sind, darfst du näher hinschauen, vielleicht auch mit Hilfe von einem Coach, um das Thema für dich zu lösen. Es geht immer darum, dass du dich in deinem Leben wohl fühlst und da darfst und solltest du immer auf deine Wünsche hören und dazu stehen.
Ich übe mich auch täglich darin :-).

Du bist wunderbar so wie du bist und deine Ansichten und Meinungen sind völlig in Ordnung, genauso, wie die der anderen.
Wie schön wäre es, wenn du einfach zu dir und zu deiner Wahrheit stehst. Wie wäre es, wenn du den Mut hättest, heute damit zu beginnen und jeden Tag ein bisschen mehr. Du kannst es.

Das wird dich in die Kraft bringen und deine Mitmenschen freuen sich gleich mit.

Dein Coach
Anja Bauer

Unzufrieden? Wie machst du das?

Früher war ich sehr oft unzufrieden, mit mir, mit meinem Leben, einfach gefühlt mit so gut wie allem.

Ich wollte zufriedener sein, mit mir im Reinen, einfach glücklich(er). Ich hatte damals keine Idee wie das gehen soll, schließlich waren die Umstände eben so, wie sie waren. Ich hatte das Gefühl, einfach alle haben mehr erreicht, haben mehr Geld, mehr Spaß, mehr zu Lachen. Und genau da ist der springende Punkt. Also ich finde ja schon einen springenden Punkt sehr lustig wenn ich mir vorstelle wie er so durch die Gegend springt.
Aber zurück zum Ernst des Lebens :-). Also der springende Punkt ist eben, das es einfach ein Gefühl ist. Das ist ein mega Glück, denn das bedeutet, dass du es ändern kannst. Wie soll das gehen, wenn doch die Umstände so doof sind. Wie soll man sich denn da gute Gefühle machen und zufriedener sein?

Ich fand es immer am einfachsten mich zu fragen:

WIE MACHE ICH ES DENN, DASS ICH UNZUFRIEDEN BIN?

Also ich war großer Meister im Vergleichen. Ich hab immer danach geschaut, was die anderen so geschafft haben, wie weit sie sind, was sie machen.
Irgendwie war und ist vergleichen keine so gute Idee, suboptimal für eine innere Zufriedenheit. Der Vergleich führt immer dazu, dass wir unzufrieden sind, weil wir uns natürlich immer nur mit denen vergleichen, die schon weiter sind. Es bringt uns nicht weiter. Oder erreichst du deswegen dein Ziel? Oder macht es dich glücklich? Bringt es dich vorwärts? Nein? Dann ist es eine gute Idee es zu lassen.

Außerdem entstand meine Unzufriedenheit immer, wenn ich mich darauf konzentriert habe, was immer noch nicht da ist. Das was schon da war, war ja wohl mal das Mindeste und selbstverständlich.
Echt?
Also wenn man sich selbst quälen will, ist das eine gute Methode.

Die für mich bessere Idee ist es zu schauen, was hab ich denn in den letzten Jahren schon alles geschafft im Gegensatz zu davor? Und ist es wirklich selbstverständlich das erreicht zu haben, was ich geschafft habe? Haben das schon alle Menschen dieser Erde erreicht? Könnte ich nicht auch dankbar sein, für das, wie es mir geht, über die Menschen die ich liebe, über das was um mich ist. Ich könnte auch dankbar dafür sein, dass ich Wünsche habe. Es könnte mir sogar der Weg Freude machen, sie zu erreichen.
Also Dankbarkeit für das was schon ist und Freude an den Zielen und Wünschen auf dem Weg dorthin ist ein guter Weg.

Und das allerbeste ist…ICH ENTSCHEIDE WIE ICH ES SEHEN MÖCHTE.
Die Umstände sind die gleichen, nur meine Sichtweise ist anders.
Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und zur Zufriedenheit.

Für mich war oft ein Knackpunkt, der mich unzufrieden gemacht hat meine Ungeduld. Wenn ich mich für etwas entschieden hab, dann soll es bitte sofort so sein. Sonst war ich mega unzufrieden. Es grenzte schon an Zickigkeit :-).
Doch woher kam meine Ungeduld? Also in meinem Fall vor allem weil ich ewig gebraucht habe um mich für irgendetwas zu entscheiden. Ewige pro-und-contra-Listen im Kopf. Ein ständiges Abwägen aller Befindlichkeiten der Menschen um mich herum und am wenigsten meine eigenen. Das brauchte ja schon ein mega Zeitfenster. Gefühlt habe ich nämlich den Startpunkt zum Erreichen schon gesetzt, als ich begonnen habe zu grübeln und nicht als die Entscheidung gefallen war.

Wie wäre es also, wenn ich bei Entscheidungen einfach mal den Kopf ausschalte und in mich fühle, wie sich die alternativen Wege anfühlen, einfach für mich. Soweit es mir gelingt auf mich zu hören, sind Entscheidungen schneller und vor allem sanfter getroffen und so kann ich dann auch in aller Ruhe den Weg dahin gehen, weil es sich rundum gut anfühlt, jeder einzelne Schritt. Ungeduldig bin ich trotzdem, aber in einer Form das es los gehen darf, nicht das ich sofort das Ziel erreicht haben muss, schließlich habe ich die Entscheidung ja schnell getroffen 🙂

Wenn du also unzufrieden sein solltest, schau welcher dieser Punkte bei dir zur Unzufriedenheit führt und wähle die für dich positive Variante, damit mehr Freude in dein Leben kommt und mehr Zufriedenheit.

Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche und wenn ich dich unterstützen kann glücklicher zu sein, schreib mir gern.

Dein Coach
Anja Bauer

Das Tagebuch für mehr Glück

Grundsätzlich ist ein Tagebuch ja dazu da, die eigenen Gedanken aufzuschreiben, um sie dann festzuhalten zum Nachlesen für später oder auch um einfach im Gedächtnis zu bleiben.

Wenn ich mir vorstelle in vielleicht 20 Jahren mir Tagebücher von heute durchzulesen, würde ich mich am meisten freuen, wenn da lauter tolle Erlebnisse und schöne Gefühle zu lesen sind. Wenn ich nachlesen kann, was ich alles schön fand, was mich begeistert und mir Spaß gemacht hat. Vielleicht auch, wie ich eine großartige Lösung für ein Problem gefunden habe. Ich würde das Gefühl bekommen, dass es geniale 20 Jahre waren.

Genialer Nebeneffekt: Wenn ich jetzt das Tagebuch schreibe, in das ich nur positive Dinge reinschreibe, dann ist der Oberhammer, dass ja jetzt schon mein Leben toll ist.

Dir passiert nichts tolles? Also schon den Post hier zu lesen, dass er zu dir gekommen ist, könntest du als was Schönes werten 😉. Es kann auch alles sein wofür du dankbar bist. Es kann schön sein, das dein rechter Arm genauso funktioniert wie er soll. Es kann sein, dass du heute eine süße Biene gesehen hast. Es kann sein, dass dich heute jemand angelächelt hat oder die Tür aufgehalten. Es kann sein, du wolltest einen bestimmten Joghurt kaufen und es war noch genau der eine für dich im Regal…

Durch das Aufschreiben der schönen Dinge, die dir an diesem Tag begegnet sind, verankerst du das in deinem Unterbewußtsein. Selbst wenn es am Anfang schwer fällt Dinge zu finden die toll waren, so ist es wie ein Muskel, den du trainierst. Fang einfach mit 3 Dingen an. Jeden Tag fallen dir noch mehr Sachen auf, die toll waren. Das Unterbewußtsein wird darauf geschult, die positiven Dinge wahrzunehmen. So verändert sich immer mehr der Fokus hin zu den tollen Dingen. Vielleicht passieren sie genauso oft wie vorher, aber du bist jetzt bereit sie wahrzunehmen.

Also nimm dir ein schönes Büchlein oder einen Block, was dir mehr Freude bereitet, und schreib jeden Tag auf was heute toll/schön war.

Selbst wenn du es mal vergessen solltest es aufzuschreiben, ist das nicht schlimm. Du startest einfach wieder neu. Jeder Tag an dem du das aufschreibst, hast du für dich einen Gewinn.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim aufschreiben und viele Jahre später beim lesen 😃.
Mach dir selbst dieses wunderschöne Geschenk.

Dein Persönlichkeitscoach
Anja Bauer

Entscheidungen treffen

Triffst du deine Entscheidungen auf Grund von Angst oder mit Zuversicht?

Ich hatte eine Phase in meinem Leben, da ging es mir kontinuierlich schlechter. Ich wollte gern eine Veränderung, einfach mehr ich sein, mich frei fühlen.
Da gab es natürlich einige Entscheidungen zu treffen und irgendwie traf ich sie nur mit einer ewigen Pro-und-Contra-Liste und es ging mir nicht wirklich besser.

Ein wundervoller Mensch fragte mich dann, ob ich die Entscheidungen, die ich getroffen hatte, aus Angst getroffen habe. Das brachte mich sehr ins Grübeln.
Ich dachte an die getroffenen Entscheidungen zurück und beobachtete mich auch bei den kommenden Entscheidungen. Und tatsächlich ich hatte so gut wie alle Entscheidungen aus einer Angst heraus getroffen. Die Angst hatte dabei viele Gesichter. Es war die Angst zu versagen, die Angst vor Mangel (an Geld, an Liebe…), die Angst „und was ist wenn es nicht so klappt, wie ich mir das denke?“, „was ist wenn ich dadurch Menschen, die ich liebe, verliere?“ Oft war es die Angst vor der eigenen Courage.

Ich fragte mich, wie soll es mir denn besser gehen, wenn ich die Entscheidungen aus einer Angst heraus treffe? Da kann ja nur Sch… dabei raus kommen. So konnte ich nicht glücklich werden und mich frei und voller Licht und Energie fühlen.

Ich habe dann viel über die verschiedenen Ängste nachgedacht. Bei Entscheidungen, die ich nicht sofort treffen musste, konnte ich genau in das Gefühl gehen und die Entscheidung aus einem positiven Gefühl heraus treffen. Um so ein Muster zu durchbrechen, durfte ich es eben erst einmal erkennen und bewußt wahrnehmen.

Es hieß für mich, wieder mutig zu sein, die Angst zu erkennen und zu lernen mit ihr umzugehen, um dann die für mich genialsten Entscheidungen zu treffen, die mir am besten tun.

Am meisten hat es mir geholfen, die Angst zu hinterfragen. Zum Beispiel: ich wollte gern aus dem Angestelltenverhältnis raus und mich selbstständig machen. Also das Ziel war mal klar 😃.
Doch was mache ich wenn es nicht klappt? Wenn das Geld nicht reicht? Wenn die Menschen das doof finden, was ich tue? Also ich muss sagen, mein Gehirn war da sehr fantasievoll, mir Horrorszenarien in den Kopf zu pflanzen. Es war die pure Angst vorm Versagen.

Ich dachte bewusst über meine Angst nach. Dann wurde mir klar, wenn ich es nicht versuche, habe ich eh schon versagt. Wenn ich es nicht versuche, werde ich nie frei sein. Und was hab ich zu verlieren. Das schlimmste was passieren konnte war, dass ich wieder ins Angestelltenverhältnis zurück muss, also letztlich alles bleibt wie es ist. Und wenn das das schlimmste ist….na dann los 😃.
Und vor allem, wie genial ist es wenn einfach alles so klappt, wie ich es mir vorstelle?

Genauso gibt es Menschen, die manche Entscheidungen für ihre Träume nicht treffen, aus Angst einen geliebten Menschen als Beziehung zu verlieren. Nur wenn man durch eine Entscheidung, die einem selbst gut tut, eine Beziehung verliert, dann war sie sowieso verloren.

Und so kann man das beliebig fortführen und sich jede einzelne Angst vornehmen, die einen von manchen Entscheidungen abhält, bzw. zu den falschen führt.

Also warum triffst du deine Entscheidungen? Weil du Angst hast oder weil du richtig Bock auf das hast, was dann kommt (oder die Nase voll hast, von dem was ist)?

Übrigens ist das Erstellen einer Pro-und – Contra-Liste, zumindest bei mir, auch eine Ausprägung der Angst.

Viel Freude beim Wahrnehmen und beim Entscheidungen treffen aus dem positiven Gefühl heraus.

Dein Coach
Anja Bauer

Wie tust du dir heute gut?

Ein guter Weg zu mehr Selbstliebe zu kommen, und zwar zu einer die wirklich tief geht ganz ohne Bedingung und so, ist es, sich selbst gut zu tun.

Das kann ganz unterschiedlich passieren. Und nein du musst jetzt nicht noch was mehr tun, wo doch der Alltag eh so voll ist 😃. Vielleicht eher was weglassen, was ja auch enorm gut tun kann 😃.

Doch wie kannst du dir gut tun?

Du kannst mit einem Freund/ einer Freundin gemütlich einen Kaffee trinken gehen. Du kannst dich dazu entscheiden einen Programmpunkt der ToDo-Liste, die für eine Woche reicht, weg zu lassen. Du kannst dir einen Erfolg gönnen und heute bewusst etwas zu Ende bringen, was du dir vorgenommen hast. Du kannst heute bei einer Entscheidung nach deinen Bedürfnissen entscheiden und handeln. Du kannst mal ganz Revoluzer sein und heute zum Montag gar nichts tun 😃. Du kannst dir selbst sagen, dass du dich liebst. Du kannst alles aufzählen, was dir an dir gefällt und worauf du stolz bist.

Ich tu mir heute gut, indem ich mich ausruhe und nach meiner kleinen ZahnOP meinem Körper noch mehr Zeit gebe zu heilen. Und das geilste ist, ich mache das mit guten Gefühlen, weil es das richtige ist und das Leben daraus besteht, die Liebe fließen zu lassen und dazu gehört auch (eigentlich sogar zuerst) die Liebe zu mir selbst.

Wie tust du dir heute gut? Schreib es gern in die Kommentare oder teile den Post, um jemanden den zu magst zu unterstützen, sich selbst gut zu tun.

Ich diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Start in die Woche und vielleicht machst du es dir ja zum Lebensmotto, dir jeden Tag gut zu tun, auf ganz verschiedene Weisen.

Deine Anja Bauer

Immer wieder Denkschleifen? STOP!

Kennst du das auch? Manchmal war ich früher (ja ok jetzt auch manchmal noch) in so Denkschleifen „gefangen“. Wenn ich es mir so überlege wird mir grad klar, warum sich das so beengt anfühlt. Ist ja klar so gefangen in einer Schleife 😳🤣.

Auf jeden Fall sind das Momente, wo ich immer wieder die gleichen Gedanken hatte, wie so eine Art Film, der in Endlosschleife abläuft. Das waren Momente, wo ich kaum einen Weg gefunden habe, um diesen Gedankenfilm zu stoppen bzw. die Schleife zu unterbrechen.

Manchen gelingt dies, indem sie sich vorstellen, bei diesem Film, der immer wieder abläuft, die Stoptaste zu drücken, ihn gedanklich raus zu nehmen, umzudrehen und wieder rein zu tun. So läuft der Film rückwärts. Wenn du willst, kannst du noch ne witzige Musik drunter legen und sofort beginnst du dich mental zu entspannen.

Manchen, so wie mir, fällt es leichter, über das körperliche Gefühl zu gehen. Wenn sich bei mir eine Gedankenschleife einschleicht, so auf Zehenspitzen von hinten 😂, kommt, sobald ich mir dessen bewusst bin, eine Riesenhand mit STOP vor meinen Augen. Dann folgt eine Methode, die ich von Eckart Tolle gehört habe:
Du schließt die Augen ( also jetzt erstmal fertig lesen, sonst weist du ja nicht wie es weiter geht 🤣), bewegst deine rechte Hand nicht und berührst mit ihr auch nichts. Woher weißt du, dass sie noch da ist? Gibt es eine Möglichkeit, dir bewusst zu sein, ob sie noch da ist oder nicht? Wenn du sie nicht anschaust oder bewegst, kannst du dann rausfinden, ob sie noch existiert?

Ich stelle mir also die Frage: Wie kann ich wissen, ob die rechte Hand noch da ist?

Der Verstand wird durch diese Frage in eine andere Ebene geführt.
Du beginnst deinen Körper zu fühlen. Deine Hand zu fühlen.
Nimm dir Zeit dafür, zu spüren, wie sich das anfühlt. Auch deine linke Hand…
Dann kannst du die Augen öffnen und bleibst in dem Spüren deines Körpers. In diesem bewussten Wahrnehmen deines Körpers kannst du dir jetzt in aller Klarheit deine Umgebung ansehen. Alle Details erkennen. Was nimmst du alles wahr?
Und merkst du was?
DEIN KOPF IST STILL!

Genial! Ich bin Eckart Tolle sehr dankbar für diese Übung der Verbindung mit dem inneren Körper.

Viel Spaß beim Stoppen der Gedankenschleife.
Deine Anja Bauer

Wieviele Fähigkeiten lebst du?

Hast du dir schon mal überlegt, was du alles kannst und gern machst?
Ich dachte früher, ja ich kann gut Menschen unterstützen ein glücklicheres Leben zu führen oder ich kann schon gut Möbel aufbauen. Ich dachte damit hat es sich dann auch schon fast.

Doch dann hab ich mich hingesetzt und mal eine Liste geschrieben mit den Dingen die ich gut kann.

Interessant war dabei, dass ich zuerst nur die Dinge drauf geschrieben habe, die vom Gefühl her was besonderes sind, die echt was her machen 😃. Ich hatte mir vorgenommen mindestens 50 Dinge zu finden. Nach 5 hatte ich das Gefühl das wars jetzt, mehr wird es nicht. Doch ich bin dran geblieben und hab festgestellt, wenn ich die Wertung „die ich perfekt kann“ und vor allem, dass nur die zählen, die mir schwer fallen mal raus nehme, wurden es immer mehr. Halt auch Fähigkeiten, die ich nicht mit dem Beruf verbinde, sondern auch einfach irgendwie halt kann, sowas wie echt gut improvisieren. Ich hatte am Ende mehr als 50 Dinge die ich gut kann und die Liste wird stetig mehr.
(Und noch ein kurzer Hinweis, nur weil es leicht fällt, ist es nicht weniger wertvoll 😜)

Danach habe ich mir überlegt, welche dieser Fähigkeiten finde ich toll? Was möchte ich gern noch mehr in meine Leben integrieren, was macht mir so richtig Spaß.
Manche Fähigkeiten konnte ich durch eine Verfeinerung im Berufsfeld noch mehr in mein Leben bringen.
Und bei manchen Fähigkeiten, dachte ich zuerst, das kann ich nicht, z.B. Musik machen. Doch ich wollte gern mehr Musik in meinem Leben haben. Dann hab ich es doch mal ausprobiert, mit einen Instrument, was mich vom Klang sehr anspricht, und siehe da, es geht gut und macht mega Spaß. Ich habe dies also nun auch in mein Leben integriert.

Ich finde es wichtig, sich nicht nur auf 3 Fähigkeiten zu begrenzen, sondern so viele zu leben, wie es Spaß macht. Sich immer weiter zu entdecken. Vielleicht auch Neues ausprobieren und lernen und dadurch die Liste immer weiter zu erweitern.
Das Leben besteht in der Vielfältigkeit.

Das Gefühl beim Blick auf die Liste, sobald du deine Liste deiner Fähigkeiten geschrieben hast und immer weiter schreibst, ist unbeschreiblich.
Du bist großartig und hast mehr Fähigkeiten als du glaubst. L(i)ebe dich selbst!

Dein Persönlichkeitscoach
Anja Bauer

Was würde die Liebe tun?

Wenn es darum geht Entscheidungen im Leben zu treffen oder auch in der Kommunikation mit den Mitmenschen, stelle ich mir oft die Frage „was würde die Liebe tun?“

Diese Frage bringt eine große Sanftheit in die Situation, es nimmt den Stress raus.
Denn wenn wir davon ausgehen, dass es die Liebe ist, die die schönen Momente in unser Leben zaubert und die uns allen gut tut, nach der wir uns alle sehnen, so können wir uns auch genau diese Frage stellen.
Es geht um die Liebe zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen, zu unserem Leben, zur Natur… Die Liebe ist allumfassend.

Was ich bei mir festgestellt habe ist, dass in zwischenmenschlichen Konflikten, wo oft die Egos eine sehr große Rolle spielen, genau diese Frage hilft, wieder zum Ursprung zu kommen. Es hilft zu erkennen, was doch eigentlich das Ziel des Gespräches ist, nämlich eine Lösung zu finden, mit der sich alle gut fühlen. Es geht auch darum Entscheidungen zu treffen, die einem selbst gut tun und zwar auf eine liebevolle Art, ohne die anderen zu übergehen. Dadurch tut es auch den Beteiligten gut. Die Liebe hilft uns Verständnis für die eigenen Belange und die Belange des Anderen zu haben und darauf einzugehen.

Ein Beispiel:

Im normalen Alltag kommt ein Kollege/Freund zu mir, um eine Sache zu besprechen. Er macht eine Bemerkung „ ich solle diplomatischer kommunizieren“ 😳, die mich selbst auf 180 bringt. Mein erster Impuls war, ihm die Meinung zu geigen (obwohl ich gar nicht Geige spiele 🤪). Dann stellte ich mir die Frage „was würde die Liebe tun“. Ich gebe zu, dafür musste ich mich kurz komplett aus der Situation nehmen um klar denken und fühlen zu können.
Durch diese Frage gelang es mir, zu erkennen, dass er sich vielleicht durch eine Aussage oder eine nicht erfüllte Erwartung verletzt fühlte, von Gefühlen geleitet ist, die mich vielleicht gar nicht betreffen oder ähnliches und natürlich habe ich auch überlegt ob er einfach Recht hat.
Ich konnte in das Gefühl der Liebe gehen und das hilft mir, nicht auf mich selbst wütend zu sein, wegen meinem ersten Impuls und Verständnis zu haben. Dadurch konnte ich dann die Situation lösen.

Die Frage hilft natürlich auch, wenn es mal nicht gelingt einen kühlen Kopf in einer Situation zu bewahren. Sie hilft ein großes Herz mit uns selbst zu haben und auch uns selbst zu vergeben.
Ich glaube dass die Liebe zu uns selbst der Schlüssel zu einem glücklichen Leben ist. Wenn wir uns selbst so lieben wie wir sind, können wir auch die Liebe nach Außen tragen.

Also bei allem was du tust frag dich immer „Was würde die Liebe tun“

Deine Anja Bauer

Mein persönlicher Weg zum Glück

Viele Menschen, jagen dem Glück hinterher. Sie glauben, wenn sie ein bestimmtes Ziel erreicht haben, einen bestimmten Gegenstand ihr Eigen nennen, der Kontostand ein bestimmtes Level erreicht hat, die Umgebungstemperatur stimmt…dann werden sie glücklich sein.
Das Problem an der Geschichte…sie sind es selbst dann nur sehr kurzfristig. Dann muss das nächste „Ding“ her um glücklich sein zu können.
Doch wie komme ich sonst zu dem Zustand glücklich zu sein? Schließlich brauche ich doch dafür ein paar „objektive“ Faktoren, die erfüllt sein müssen oder?

JA und NEIN

Grundsätzlich entsteht das Glück in jedem selbst. Es ist, auch wenn das für manche hart klingt, eine Entscheidung.

Du kennst sicher auch Menschen, die haben nach unseren Maßstäben quasi nichts. Und trotzdem haben sie immer ein Lächeln im Gesicht. Sie freuen sich über jede Minute des Lebens. Sie tanzen, hören oder machen Musik, sind quasi den ganzen Tag draußen.
Sie haben manchmal kein Handy, manchmal keine Million auf dem Konto (auch wenn die trotzdem schon Spaß macht 😃), keine Statussymbole oder sonstwas. Also scheint es davon nicht abzuhängen.

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass gewisse Faktoren wie ein Dach über dem Kopf, genügend Essen und ein soziales Umfeld schon Voraussetzungen für einen Grundglückspegel sind. Ohne die Abdeckung der Existenz wird es schwierig glücklich zu sein. Doch dafür braucht es weniger, als die meisten glauben.
Alles was darüber hinaus geht, hat keinen Einfluss auf dein Glückslevel.

Das Glück ist abhängig von der inneren Liebe zu sich und seinem Umfeld und einer inneren Ausgeglichenheit.

Nach meiner Erfahrung ist es eine Form der Achtsamkeit, des im Hier und Jetzt sein und vor allem der Dankbarkeit.

Als Beispiel: Ich habe gestern einen wahrhaft traumhaften Tag verbracht und bin durchflutet von Glücksgefühlen. Ich durfte den Tag um 5:45 Uhr mit einem Agnihotra-Feuer beginnen. Ich konnte der Natur beim Aufwachen zuhören und zusehen. Jedes Zwitschern der Vögel wahrnehmen, die klare Luft riechen, den blauen Himmel sehen und mich mit jedem Sinneskanal diesem Moment hingeben. Mich wirklich nur auf diese äußeren Gegebenheiten zu konzentrieren, mich darauf einzulassen und einfach nur zu sein. Ich war/ bin so dankbar, jeden einzelnen Aspekt davon wahrnehmen zu dürfen, dies auch zusammen mit meinem Partner.
Ich bin so dankbar, dass ich entscheiden darf, wie ich den Tag weiter verbringen möchte, was ich erleben möchte und ich bin dankbar dafür, dass ich die Liebe zu mir selbst wieder gefunden habe, um mir das alles auch zu gönnen. Danke dass ich durch mein Leben tanzen darf.

Immer wenn wir ganz und gar im Jetzt sind, nicht im ewigen Gedankenstrudel in uns gekehrt oder am Handy gedanklich irgendwo, sondern ganz in diesem Moment, kehrt Frieden ein und Glück.

Was nimmst du wahr, wenn du jetzt nach draußen gehst? Knirscht Sand oder Steine unter deinen Schuhen? Was hörst du? Sind die Vögel laut oder eher leise? Fliegen auch Insekten herum? Welche? Wie warm fühlt sich die Luft an? Siehst du schöne Blumen?…

Oder wenn du in einem Lokal sitzt…was für Menschen sitzen mit die dort? Wie klingen ihre Stimmen? Hat jemand eine lustige Lache wo du einfach mitlachen musst? Bist du das? 😂…

Mich erdet es, so in den Moment zu gehen und dankbar zu sein, für das was ich habe und erleben darf. Mich macht genau das glücklich und ich erlaube es mir glücklich zu sein.

Ich wünsche dir, dass du dir dieses Glück auch gönnst.

Deine Anja Bauer

Das Geheimnis für eine tolle Partnerschaft

Kennst du das auch? Manchmal sehe ich auf der Straße oder wo auch immer ein älteres Pärchen und wenn ich dann sehe, dass sie Händchen halten, sich liebevoll anschauen und küssen, geht mir das Herz auf. Es ist so schön zu sehen, dass sie sich ihre Liebe zueinander so lange aufrecht erhalten haben.
Doch was ist das Geheimnis?
Nach meiner eigenen Erfahrung, nach einer gescheiterten Ehe (so ging es nicht) und einer jetzt so unglaublich schönen und liebevollen Beziehung, ist eines klar:

Eine Beziehung ist und bleibt eine liebevolle, wenn die Ambition immer ist, dem Anderen gute Gefühle zu machen.

Jeder fühlt sich wohl, geborgen und geliebt mit einem Menschen, der immer darauf bedacht ist, einem gute Gefühle zu machen.
Dazu gehört schon als erstes und wichtigstes eine positive Kommunikation. Dem Partner Komplimente machen, ehrlich und liebevoll. Der größte Fehler nach meiner Ansicht ist die leider weit verbreitete Ironie oder auch Sarkasmus. Oft werden „witzige“ ironische Bemerkungen gemacht um lustig zu sein. Der an den es gerichtet ist lacht vielleicht auch drüber und doch merkt sich das Unterbewusstsein den Inhalt. Es tut der Seele weh. Genauso sieht es aus bei Sarkasmus.

Wenn ich wieder das ältere Ehepaar nehme, so fällt mir auf, dass sie immer sehr höflich und respektvoll miteinander reden.

Wenn wir einander lieben, so empfinden wir ja diese Liebe und den höchsten Respekt für diesen Menschen. Wir wollen, dass es ihm gut geht und er glücklich ist. Genauso dürfen wir dann auch mit ihm umgehen.
Funktioniert übrigens auch genauso mit allen Menschen die wir lieben, ich habe festgestellt mit mir selbst auch 😉.

Ich höre oft den Einwand: „Wo ist denn da jetzt die Würze in der Beziehung? Braucht es dafür nicht eine gewisse Reibung? Ist es so nicht langweilig?“

Ich bin auch für „Würze“ in einer Beziehung, aber auf eine Art und Weise, die beiden gut tut.
Durch gemeinsame, wie auch immer geartete, Abenteuer, das Ausleben der beiderseitigen Potenziale oder was auch immer Freude macht.
So kommt Würze ins Leben. Und wenn ich dieses erleben darf zusammen mit einem liebevollen Umgang miteinander, macht das gegenseitig stark und ich fühle mich sicher in der Beziehung.

Zum gute Gefühle machen gehört auch zu erkennen, dass der andere nicht dafür verantwortlich ist, dass es dir gut geht, sondern, dass du selbst dafür sorgst dass du glücklich bist und so in die Beziehung gehst. Das ist natürlich eine kleine Achtsamkeitsübung, diese positive Kommunikation jeden Tag beizubehalten und keinerlei Frust aus dem Alltag mit in die Beziehung zu nehmen.
Selbst wenn Probleme zu lösen sind, kommuniziere ich sie positiv und liebevoll. Dann gibt es immer eine Lösung.
Das Schöne ist auch, dass wenn ich jemandem gute Gefühle mache, dies auch immer zurück kommt. Manchmal nicht sofort und manchmal auch aus einer anderen Richtung.

Ich wünsche dir, dass du schon so eine Beziehung hast (vor allem auch zu dir selbst) und falls nicht, heute damit beginnst. Lass die Sonne und die Liebe in dein Herz.

Deine Anja Bauer