Wenn der Mut fehlt, ist es gut kleine Schritte zu gehen

Manchmal machen uns unsere eigenen Träume oder Ziele Angst, weil sie wirklich wirklich groß sind und wir keine Idee haben, wie wir das hinbekommen sollen.
Manchen fehlt dann der Mut zu beginnen.
Diese Ängste entstehen vor allem, wenn wir uns eher vorstellen wie wir scheitern. Die Möglichkeit zu scheitern wird dann als wahrscheinlicher angesehen als die Möglichkeit den Traum zu erreichen.
Warum ist das so und wie können wir das umgehen?

Falls du zu den Menschen gehörst, die zwar wirklich großartige Wünsche und Träume haben, sich aber nie wirklich auf den Weg dahin machen, habe ich einen Tipp für dich.
Mach dir ganz viele kleine Zwischenschritte. Teile deinen Weg zu deinem Traum in kleine Zwischenstationen. Mach diese so klein, dass die gefühlte Hürde, dies zu erreichen für dich entspannt erreichbar ist. Wie fühlt sich das an? Dadurch machst du den gefühlten Riesenberg, den es zu erklimmen gilt um zu deinem Traum zu kommen, in lauter klein Minihügel. Kleine Minihügel schaffst du locker :-).

Das Schöne daran ist auch, dass du jeden einzelnen Zwischenschritt den du geschafft hast feiern kannst.
Ein ganz toller Nebeneffekt ist, du brauchst nicht mehr eine so große Megaportion Mut um zu beginnen, denn den ersten kleinen Zwischenschritt, das erste kleine Zwischenziel ist ja machbar, das schaffst du. Und so gehst du Schritt für Schritt auf deinen Traum zu und sobald du alle Kleinen Zwischenschritte gegangen bist….ist dein Traum wahr.

Als kleines Beispiel:

Als ich mir nach dem Kauf des VW-Busses, mein Endziel vorgestellt habe, wie er am Ende ausgebaut aussehen soll, brachte und bringt mir das extrem viel Energie. Stelle ich mir dann allerdings vor, was dafür alles zu tun ist, wird der Berg der zu erledigenden Dinge riesig und ich bekomme das Gefühl, dass ich mich vielleicht übernommen habe.
Also stelle ich mir erst einmal die groben Stationen vor wie Isolierung, Elektrik, Planung der Möbelkonstruktionen, Möbelbau.
Diese Zwischenstationen habe ich im Kopf und weiß die Reihenfolge.
Nun beschäftige ich mich nur noch mit der ersten Station. Die weiteren kommen erst, wenn ich die erste Station geschafft habe.
Nun „zerlege“ ich diese erste Station in lauter kleine Zwischenschritte, hier Ausräumen des Busses, Entfernen der Verkleidungen, die Karosse hinten innen blank legen, alles schick machen und Isolierung drauf. Jeder einzelnen Zwischenschritt hat dabei seine eigenen Herausforderungen und wird beim Erreichen gefeiert.
So fühle ich mich nicht überfordert, oder zumindest nur leicht manchmal :-), wenn zB wieder eine Schraube so festgerostet ist, dass sie ganz viel liebevolle Überredung braucht um loszulassen. Ich brauche nicht so viel Mut, um zu beginnen und den nächsten Schritt zu gehen und erhalte meinen Spaß an dem Projekt. So macht mir auch der Weg hin zu meinem ausgebauten Bus mega viel Spaß und kleine Widrigkeiten erhalten die Würze :-).

In welche Schritte kannst du deinen Weg hin zu deinem Traum teilen, so dass du leicht beginnen und dran bleiben kannst?

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei. Du bist es wert, deine Träume zu leben.

Deine Anja Bauer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.